Darf ich vorstellen: Ruslan und die SCHOOL of PHENOMENAL MEMORY

Das HeilÜben ist ein Mentaltraining. Es beinhaltet somit auch den planvollen und gezielten Umgang mit inneren Bildern. Wir lernen dabei, anders als bisher und zwar bewusst und absichtlich bildhafter zu denken. Auch dadurch können wir uns auf der Basis der in uns angelegten Fähigkeiten aus uns selbst heraus aktiv weiterentwickeln. Entwickeln wir uns weiter, vergrößert sich unser Handlungsspielraum und unser Selbstbewusstsein wird stabiler. Wir erreichen so insgesamt mehr Entspannung, wodurch wir insgesamt gesünder leben können.

So wurde die unmittelbare Nähe des HeilÜbens zur Mnemotechnik offensichtlich.

Mit Mnemotechnik lernen wir, innere Bilder besser als bisher bewusst und absichtlich neu zu formen oder zu verändern und mit anderen Bildern verbinden, um sie uns in einer bestimmten Reihenfolge und auch in großer Zahl zuverlässig zu merken.

Während der Entstehung des HeilÜbens nutzte ich zuerst die Loci-Methode und einschlägige Hintergrundlektüre* und entwickelte die Verbindung und Speicherung von Bildern für mein eigenes HeilÜben selbst weiter. Dadurch erhielten meine Kreativität sowie mein Lern- und Merkvermögen einen Boost. Zugleich lernte ich, mich besser zu fokussieren, besser zu planen und Wissensinhalte aufzubereiten.

Mittels Mnemotechnik konnte ich mir die Reihenfolge von HeilÜbungen merken und jederzeit aus meinem Gedächtnis abrufen, ohne dass ich dafür jedes Mal meine Aufzeichnungen zur Hand nehmen musste. So konnte ich meine Übungen im Alltag ausführen, während ich zur Arbeit ging, mich um Haushalt und Familie kümmerte. Das sparte mir zum einen eine Menge Zeit und half mir zum anderen dabei, meine HeilÜbungen punktgenau einzusetzen.

Ich konnte mich unmittelbar darin üben, schädigende Anspannung in allen alltäglichen Situationen zu erkennen und genau dort auch abzubauen, ohne etwas zu vergessen. Fiel mir eine neue Übung ein oder konnte ich eine Übung beispielsweise gerade dann verbessern, wenn ich unterwegs war, merkte ich mir meine Überlegungen immer besser und vergaß wesentlich weniger. Dabei brauchte ich keine extra Notizen. Mit dem HeilÜben gebe ich heute auch meine Erfahrungen mit der bewussten und absichtlichen Gestaltung innerer Bilder und ihrer Speicherung im Langzeitgedächtnis weiter.

Während das HeilÜben den Abbau von schädigender Anspannung zum Ziel hat, lernt man sich auf dem Weg dahin selbst und auch andere insgesamt besser kennen. Zugleich ist es keinem von uns möglich, alles, was uns weiterhilft, im Leben selbst neu zu erfinden. Unser Leben ist zu kurz dazu, jedes Rad neu zu erfinden, aber lange nicht zu kurz, um viele zu benutzen.

Was die Gefahr wesentlich mindert, in unserer eigenen Entwicklung steckenzubleiben, sind Information und Training.

Ein Leben lang.

Auch über und mit Mnemotechnik lässt sich wesentlich mehr lernen und im Gedächtnis verankern, als mit dem vergleichsweise kleineren Teil, den ich ins HeilÜben eingeflochten habe.

Es ist so wie mit dem Augenblick, in dem wir aus den Dünen oder hinter Felsen hervortreten, das erste Mal das Meer sehen und in dem Moment verstehen, dass seine Ausmaße ganz andere sind, als wir bisher annahmen.

Unser Atem wird weiter, wir fühlen uns entsprechend der Größe und Gewalt des Meeres klein und bekommen eine Ahnung, dass da mehr Möglichkeiten sind als gedacht.

So ist es auch mit unserem Lernen.

Unsere Lernerfahrungen führen zu Annahmen über das Lernen allgemein. Denn die Vorstellung von unseren eigenen Möglichkeiten, zu denen auch das Lernen gehört, ist von unseren Vorerfahrungen in erheblichem Maße beeinflusst. Beschränkend wirkt sich das aus, wenn man zu viele negative Erfahrungen gemacht hat, die man nicht mehr hinterfragt hat. Dann bleiben Missempfindungen mit dem absichtsvollen Lernen verbunden. Die engen Grenzen, die man sich dann selbst aus Gewohnheit und negativer Erfahrung steckt, limitieren die gesamte Persönlichkeit. Denken Sie daran, wie es war, als Sie das erste Mal das Meer sahen. Die Schulen, die wir besuchten und das, was wir dort als Lernen kennen lernten, zeigten vielen von uns nicht annähernd die Dimensionen des Lernvermögens, das wir alle besitzen. Die Möglichkeiten unseres Gehirns haben andere Ausmaße, als die meisten von uns bisher annahmen. Wenn wir uns etwas davon erschließen wollen, ist es wie beim Handwerk oder im Sport: Stetes Training macht den Meister und nur dann, wenn wir uns ein Leben lang weiterentwickeln, bleiben wir nicht stehen oder fallen zurück.

Denken Sie sich noch einmal zum Meer zurück, an einen sicheren Strand bei angenehm sonnigem Wetter. Fühlen Sie die Dimension des Meeres, fühlen Sie sich, fühlen Sie Weite und Glück. Exakt dieses Gefühl fand ich auch bei der Beschäftigung mit der Mnemotechnik, mit einem Lernen, das jedem Gehirn angemessen ist.

Es ist eine Dimension von sich selbst, die das ganze Leben durchdringt.

Um meinen kommenden Artikeln darüber, wie wir mehr gute und hilfreiche innere Bilder von uns selbst, unseren Zielen und Fertigkeiten formen, in unserem Gedächtnis abspeichern und jederzeit wieder aufrufen können (Level 1 des HeilÜbens), einen wie ich meine guten Rahmen zu geben, weise ich hier auf die

SCHOOL of PHENOMENAL MEMORY von Ruslan Mescerjakov

hin, um einen Ausblick zu ermöglichen, was mit Merktechniken noch alles zu erreichen ist und vor allem wie.

Ruslan stellt in seinem Buch SECRETS of PENOMENAL Memory die Theorie, die hinter seinem Kurs steht, in einem frei verfügbaren Handbuch vor. Zudem gibt es auf seiner Seite ein frei zugängliches Forum, in dem sich durch die inhaltlichen Fragen lesen kann, die andere bereits gestellt haben und auf die man so im Moment selbst vielleicht gar nicht gekommen wäre.

In seinem Artikel “IS THERE REALLY A PHENOMENAL MEMORY SCAM? OR IS IT ALL THAT IT CLAIMS TO BE?” beschreibt Andy von WE GET SCAMMED FOR YOU seine Erfahrungen mit diesem Gedächtnistraining ausführlich und resümiert: “No, Pmemory is no scam. I’ve been through it, and see it’s potential. I’ve met and know of guys who have gone farther than me with Pmemory, and have done some crazy things with it. It’s a memory training program that I definitely recommend if you are interested in teaching yourself to learn a different way.” (Nein, Pmemory ist kein Betrug. Ich habe es durchgearbeitet und sehe sein Potenzial. Ich habe Leute getroffen und weiß von Leuten, die mit Pmemory weiter gegangen sind als ich und ein paar verrückte Dinge damit gemacht haben. Es ist ein Gedächtnistraining, das ich auf jeden Fall empfehlen kann, wenn Sie sich selbst beibringen möchten, auf andere Weise zu lernen.)

Neben dem Pmemory-Kurs selbst eröffnen sich dem Betrachter Schwachstellen seiner Vermarktung. Wie es für mich selbst aussieht, wird aktuell (26.09.2020) nicht mit Interessierten über das Produkt kommuniziert, so manche Verlinkungen gehen ins Leere und oder sind (z.B. für angegebene Hintergrundlektüre) nicht gegeben. So entsteht ein breites Feld für berechtigte und unberechtigte Kritik, für Ablehnung des gesamten Produkts, für Annahmen und Missinterpretationen wie beispielsweise im Forum ART OF MEMORY zur Frage: Phenomenal memory good or bad?

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Wir freuen uns darauf, von Ihnen zu hören!

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Alles Gute!

Laureen

HeilÜben-Begründer, Coach und Trainer

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Quellen:

Samsonow, Elisabeth von (Hrsg.), Giordano Bruno, Ausgewählt und vorgestellt von Elisabeth von Samsonow; Diederichs Reihe Philosophie Jetzt! 3-424-01275-0

Bildnachweis

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