Mama, was ist Rheuma?

Seit über achtzehn Jahren bin ich frei von rheumatoider Arthritis.

Seit über achtzehn Jahren habe ich keine Schmerzen durch Rheuma mehr, keine Entzündungen und keine Bewegungseinschränkungen.

Mein Schlaf gehört wieder mir – so lange ich will und ohne böses Erwachen.

Ich streichle meinem Kind über den Kopf und kann die Berührung wieder in meinen Händen spüren!

Als ich vor vielen Jahren die ersten Schwellungen, Schmerzen und Bewegungseinschränkungen erlebte, sah ich wohl die Auswirkungen einer rheumatoiden Arthritis aber nicht deren Auslöser…

Stress und Anspannung hatten mehr Einfluss auf mich genommen, als ich zunächst rechtzeitig bewältigen konnte.

In den darauffolgenden Jahren fand ich schrittweise heraus, wie ich daran erkrankt war und wie ich mich heilen konnte.

Die Freude über meine Fortschritte entschädigte mich für das bittere Eingeständnis, das ich mir selbst gegenüber machte: Ich hatte wertvolle Lebenszeit an eine rheumatoide Arthritis verloren. Zeit, die meine Familie und ich nicht zurück bekommen. Aber es nützt nichts, endlos lange über den Verlust nachzugrübeln, denn das würde nur bedeuten, schlechten Dingen sinnlos noch gute Energie hinterher zu werfen.

Glücklicherweise gibt es für uns alle wertvolle Lebenszeit im Heute und, wie wir hoffen, auch im Morgen. Für sie lohnt sich jede einzelne Heilungsbemühung, jeder Schritt, sollte er auch noch so mühsam sein. “Erfolg besteht darin einmal mehr aufzustehen als hingefallen zu sein.” (Oliver Goldsmith) Es ist genau das, was es uns letztlich möglich macht zu gewinnen.

Meine Möglichkeiten sind dabei gewachsen.

Heute reagiere ich auf bestimmte Reize anders als vor meiner RA-Ausheilung: so, dass ich dabei gesund bleibe.

Mit den Fragen meiner Tochter:

“Mama, was ist Rheuma?”

und nach meiner Erklärung:

“Du hattest das auch mal??? Davon seh’ ich aber gar nichts!”, begann meine Rückschau auf meine Erlebnisse mit der rheumatoiden Arthritis: “Ja mein Schatz, heute machen wir gemeinsam Sport und unser Leben ist voller Freude und Bewegung. Als ich krank war, konnte ich deinen Bruder nicht einmal mit meinen Händen fassen. Wollte ich ihn heben, musste ich ihn mit den Armen umschlingen und mühsam nach oben ziehen, denn meine Finger waren dick und krumm und schlecht beweglich, mein Körper schmerzte. Mit seinen damals drei Jahren half er mir, Knöpfe zu schließen und hob kleinere Dinge vom Fußboden für mich auf, an die ich nicht mehr herankam. Er lernte schon frühzeitig mit meinen Einschränkungen umzugehen, beispielsweise wusste er, dass er nicht einfach davonrennen durfte, weil ich nicht so schnell hinterher kommen konnte…”

So erzählte ich und schaute zum ersten Mal zurück auf Tage, Wochen, Monate und Jahre voller Schmerzen, Müdigkeit, körperlichen Behinderungen, Traurigkeit… bis hin zur ersehnten Ausheilung. Ich hatte diese Krankheit gehasst und letztlich abgeworfen wie einen bedrückenden, grauen Mantel – zusammen mit meinen Gedanken an sie.

Berichte von Menschen, die aktuell von einer rheumatoiden Arthritis betroffen sind, zeigen mir, dass die ersten Jahre ihrer Leidenswege meinen eigenen Erlebnissen oft sehr ähnlich sind.

Doch während die rheumatoide Arthritis bei anderen Betroffenen fortschritt, Körper und Lebensqualität immer weiter angriff, ging ich in den darauf folgenden drei Jahren den Weg aus der Krankheit heraus.

In dieser Zeit übte ich, steckte Rückschläge ein, übte weiter, schrieb meine Übungen auf, verbesserte sie, bis ich mich mit ihnen heilte. Und all das ohne spezielles Vorwissen, Ernährungsumstellung, Medikamente oder chirurgische Eingriffe.

So entstanden meine HeilÜbungen.

Zum nächsten Artikel: Diagnose rheumatoide Arthritis

.

Alles Gute auf Ihrem eigenen Weg!

Laureen

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Quellen

*nach Oliver Goldsmith „Success consists of getting up just one more time than you fall.“

Bildnachweis 

Die Bilder aus diesem Artikel stammen von Lenin Estrada und freestocks.org von pexels.com

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