Betroffen von rheumatoider Arthritis wurde ich zuerst Experte darin, mir Entlastungen zu schaffen!

Die folgenden Punkte werden oftmals sträflich leicht unterschätzt, denn sie stecken in der Sparte „Das weiß doch jeder“. Ebenso wie die HeilÜbungen war auch jeder einzelne der folgenden Punkte für die Ausheilung meiner rheumatoiden Arthritis wichtig:

1. Eine gesunde Lebensweise zu der auch der Ausgleich von bestehendem Mangel an Vitalstoffen gehört. Wo mir nur möglich, wählte ich in allem immer die gesündere Alternative. Dabei war mir besonders wichtig, dass mein Bedarf an Vitaminen, Mineralstoffen, Spurenelementen, Coenzymen, Amino- und Fettsäuren über den ganzen Tag im Wesentlichen gedeckt war und eventuell bestehender Mangel ausreichend ausgeglichen wurde. Bei Mangelerscheinungen ließ ich mich von meinem Arzt oder Apotheker über den Ausgleich beraten.

2. Entlastung von Giften: Ich aß so gesund wie möglich ohne zu hungern, trank ausreichend Wasser und ungesüßte Tees, reduzierte Zucker und Süßstoff so weit wie nur möglich. Jeder kleine einzelne Sieg zählte dabei mit. Kaffee, Nikotin und Alkohol kamen gar nicht infrage. Kleine Gewohnheiten können zur Erinnerung an ausreichend Flüssigkeitszufuhr hilfreich sein, wie beispielsweise ein Wasserglas neben dem Zahnputzbecher und eine große Flasche mit Wasser oder ungesüßtem Tee an einer auffälligen Stelle.

3. Ein Medikamentencheck, bei dem alle Medikamente, die ich aktuell dauerhaft oder zeitweilig einnahm (egal, wie mir diese Medikamente verschrieben wurden und ob sie in Säften, Pillen oder Kapseln, in therapeutischen Pflastern, in Salben usw. enthalten waren), vollständig von meinem Arzt oder Apotheker auf unerwünschte Wechselwirkungen untereinander und auf die aktuelle Einnahmenotwendigkeit überprüft wurden. Dabei stellte ich meine Fragen zur Einnahme, z. B.:

„Wann darf ich nach der Einnahme der einzelnen Medikamente wieder Milch, Kaffee und eisenhaltige Nahrungsmittel (incl. Säfte) zu mir nehmen?“

„Welche Medikamente darf ich zusammen einnehmen und welche nicht?“

„Welche meiner Nahrungsergänzungsmittel darf ich nicht zeitgleich mit meinen Medikamenten einnehmen?“

Die Beipackzettel meiner Medikamente las ich gründlich, auch wenn das am Anfang Verwirrung und Fragen aufwarf und ließ mich über die Nebenwirkungen der Medikamente aufklären. Ich schrieb mir meine Fragen und die dazu erhaltenen Antworten auf und scheute keine Mühe (auch, wenn es sich peinlich anfühlte), so lange nachzufragen, bis ich alles gut verstanden hatte. Weitere (neue, genauere oder ähnliche) Fragen stellte ich immer dann, wenn sie sich für mich ergaben. Dabei war ich – wie jeder andere Mensch auch – auf die Professionalität und ab einer gewissen Komplexität meiner Fragen auf die Gutwilligkeit meines jeweiligen Gegenübers angewiesen. Nicht jede Erklärung beugt sich unserem Verständnis und nicht jede Beratungsleistung bzw. Weiterbildung ist „im Preis/in der Leistung mit enthalten“. Auch insofern trifft nicht jede Antwort vollständig ins Schwarze und ist nicht jede Antwort richtig. Trotz aller Frustration über Dinge, die wir noch nicht verstehen oder die uns peinlich sind, müssen wir lernen, um uns Sachverhalte besser erklären und Fragen an uns und andere richten zu können. Wissenserwerb passiert nicht immer einfach und wie auf einer geraden Linie, sondern ist häufig ein Prozess der Annäherung an Erkenntnisse, mal in engeren und mal in weiteren Kreisen, wobei auch unser Vorwissen sowie die Fertigkeit unsere Fragen stellen bzw. Probleme beschreiben zu können und der uns zugänglichen Quellen eine Rolle spielen. Wir gehen dabei im Leben immer sowohl das Risiko ein, unsere Fragen nicht verständlich genug zu formulieren, als auch die erhaltenen Antworten nicht nutzen zu können. Je weniger kränkend und verunsichernd wir  eigenes Unwissen, Verunsicherungen und Misserfolge dabei auffassen, umso leichter haben wir es, Wissen zu erlangen.

Die erhaltenen Informationen zu Medikamenten und Nahrungsergänzungsmitteln bezog ich sorgfältig in meine Tagesplanung ein und legen mir darüber eine Übersicht an. Bei Änderungen der Medikation oder der Einnahme weiterer Nahrungsergänzungsmittel ergänzte und aktualisierte ich meine Übersicht. War ich mir unsicher, fragte ich meinen Arzt oder Apotheker erneut.

4. Schlaf, Pausen und angemessene Bewegung an der frischen Luft und die Pflege meiner Sozialkontakte

5. Schadstofffreie Teppiche, Kleider, Möbel usw. in meinen Wohnräumen

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Laureen und das HeilÜben-Team

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Wenn Sie mehr über meine Erfahrungen mit der Ausheilung meiner rheumatoiden Arthritis vor über 20 Jahren und das HeilÜben lesen möchten, finden Sie hier eine Übersicht:

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