Die Entstehung und Aufrechterhaltung der überlastungsbedingten rheumatoiden Arthritis aus meiner Sicht: die Autoimmunerkrankung als Folge von Körperhaltung und -bewegung.

 Wie zuvor beschrieben, wurde bei mir im Jahr 1994 ein für eine Rheumatoidarthritis typischer Befund erhoben. Die Diagnose lautete: beginnende schwere rheumatoide Arthritis/chronische Polyarthritis mit aggressivem Verlauf.

Anhand der Feststellung einer Autoimmunreaktion konnte jedoch nicht die Frage beantwortet werden, worauf mein Körper so reagierte.

Nach meiner Erfahrung mit meiner eigenen erfolgreichen Ausheilung von RA vor nunmehr über neunzehn Jahren lag der Grund für die Entstehung und Aufrechterhaltung der Erkrankung in einer überlastenden Anspannung von Muskeln und Sehnen an meinen Gelenken, die auch durch Fehlhaltungen mit ausgelöst und aufrecht erhalten wurde.

Daraus ergibt sich meine Sicht auf die überlastungsbedingte rheumatoide Arthritis.

Unangenehmes wie Unsicherheit, Überforderung, Unterforderung, Schmerz, Kummer, Angst, Scham, Schuld, Misshandlung, Verletzung, Krankheit, Angespanntheit, Fehlhaltungen, Koordinationsschwierigkeiten, missliche Aussichten und Erwartungen usw. bedeuten negativen körperlichen, seelischen und geistigen Stress.

Schädliche Umwelteinflüsse wie Elektrosmog, verschmutztes Trinkwasser, schlechte Luft, Düngemittel- und Medikamentenrückstände, Lärm, Staub können ebenso Stress verursachen wie Mangel- und Fehlernährung, Hass, Neid, Gewalt, Kälte, Unverständnis…

Stress bedeutet Anspannung.

Im Unterschied zu allen Situationen, in denen wir nicht gestresst sind und nur die benötigte Kraft in unserer Körperbewegung und -haltung einsetzen und die entsprechende muskuläre Spannung nach der Bewegung auch wieder lösen, halten wir uns unter Stress angespannt, also zusätzlich in einer Dauerspannung (und meist spontan und sogar unkontrolliert*), um Körpersprache einzusetzen und/oder die verschiedensten Situationen durch kämpfen, weglaufen oder reglos verharren zu bewältigen bzw. uns darauf vorzubereiten.

Stellen Sie sich vor, dass Sie gesund sind und einen schweren Wassereimer anheben und tragen. Unsere gespannten Muskeln sind dann gut zu erkennen. Beispielsweise an unseren Oberarmen. Die Erfahrung sagt uns, dass wir diese Spannung gut fühlen und tasten können. Auch andere können dann unsere gespannten Muskeln und unseren Kraftaufwand mit Leichtigkeit wahrnehmen. Unsere Muskeln, die wir zum Zweck des Hebens und oben Haltens gespannt haben, sind dann härter als in entspanntem Zustand. Sie sind auch über unsere Sehnen mit unseren Knochen und Gelenken verbunden. Über unsere Muskeln und Sehnen üben wir Kraft auf unsere Knochen und Gelenke aus, was uns die verschiedensten gesünderen und ungesünderen Körperbewegungen und -haltungen möglich macht.

Stellen Sie sich nun vor, dass Sie den Wassereimer wieder absetzen. Wir wissen aus Erfahrung, dass sich die Muskeln, die wir zuvor gerade noch spannten, nach getaner Arbeit entspannen. Sie sind nun wieder weicher und ihrer relativen Ruheposition entsprechend normal lang. Dasselbe gilt für unsere Sehnen. Wir fühlen uns im wahrsten Sinne des Wortes „entlastet“.

Je besser wir in unserer Körperbewegung und -haltung einen dynamischen Wechsel zwischen Krafteinsatz und Entspannung, zwischen Belastung und Entlastung erreichen, umso gesünder ist das für uns!

Würden wir unsere Muskeln nach dem Absetzen des Wassereimers nicht aus ihrer Spannung lösen oder hielten wir den Wassereimer länger, bis zum Ende unserer Kraft, würden wir das deutlich an brennendem bis reißendem Schmerz und Zittern spüren, bis die beteiligten Muskeln uns letztlich den Dienst versagten. In solchen oder ähnlichen Situationen können wir unmittelbar beobachten, dass und wie bestimmte unserer Handlungen bzw. Verhaltensweisen zu Schmerz und Verletzung führen.

Viel weniger werden Zusammenhänge zwischen Ursachen und Wirkungen deutlich, wenn uns die Folgen unserer Handlungen bzw. Verhaltensweisen erst nach einer gewissen Zeit bzw. Schädigung sichtbar werden, zumal das auch davon abhängig sein kann, dass mehrere ungünstige Bedingungen zusammentreffen.

Hinzu kommt, dass wir allgemein umso weniger auf bestimmte Dinge in unserem Leben achten, umso weniger sie mit besonders starken Empfindungen von Angenehmem, von Schmerz, von hohem Aufwand und starker Anstrengung begleitet werden.

Weiterlesen: Die Ursache für meine RA zu erkennen, machte für mich den Unterschied zwischen Behandlung und Heilung aus

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Laureen

HeilÜben-Begründerin, Coach und Trainer

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*im Gegensatz zu beispielsweise isometrischen Übungen beim Krafttraining

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