Die Zielkonflikt-Falle

 … Ab und an müssen wir uns zwischen mehreren Zielen für eines entscheiden. Der Volksmund sagt dazu: „Man kann nicht auf zwei Hochzeiten gleichzeitig tanzen.” Steht man dabei emotional oder auch kognitiv zwischen zwei Stühlen, spricht man von einem Zielkonflikt.

Dass man sich in einem Zielkonflikt befindet, kann sich aber auch daran zeigen, dass man versucht, einen zweiten oder dritten Schritt vor dem ersten zu tun. Dabei stolpert man sprichwörtlich über seine eigenen Füße. Manche Bedürfnisse fühlen sich jedoch so existenziell wichtig an, dass man ihretwegen bestimmte Schritte zum Erfolg entgegen aller Vernunft hintenan stellt und damit die Reihenfolge dessen, wie man etwas besser oder überhaupt erreichen könnte, unbeachtet lässt.

Im Vergleich zu meinen anderen Bedürfnissen empfand ich sogar meine schmerzhafte und zerstörerische chronisch entzündliche Gelenkerkrankung in Wahrheit einmal als den geringeren Kummer und so lange stand mein Interesse an Gesundung tatsächlich hinter anderen Bedürfnissen an. Ich lief – bildlich gesprochen – sogar noch auf Krücken auf bestimmte Ziele zu, obwohl ich doch ohne RA, ohne Schmerzen und Bewegungseinschränkungen ungleich besser vorwärts gekommen wäre. Aber meine Geduld, mich zuerst meiner Gesundung zu widmen und meinen körperlichen Verfall zu stoppen, war nicht groß genug. Nur das Erreichen der als vordringlicher, größer und wichtiger empfundenen Ziele stand an erster Stelle. Dass ich sie, so krank wie ich war, trotzdem tatsächlich zuerst erreichen und mich danach um meine Gesundheit kümmern könnte, stellte sich insgesamt gesehen als Trugschluss heraus.

Obwohl ich oft gar nicht mehr die notwendige Kraft für sie hatte, fühlten sich meine anderen Bedürfnisse so unbedingt wichtig und lebensnotwendig an, dass mein eigener tatsächlicher Zustand und Kraftverlust weniger interessant für mich waren. So wie ich gerade war, entsprach ich meinem wichtigsten Bedürfnis danach, wie ich sein wollte, nicht genug, sodass meine Gesundheit in diesem Moment tatsächlich nicht mein höchstes eigenes Interesse, mein höchstes eigenes Bedürfnis war.

Ohne das, was ich unbedingt haben wollte, konnte ich meinem Gefühl nach nicht sein, wie ich sein wollte und das fühlte sich schlecht an.

Schon allein dadurch, dass ich meinen normalen Tagesablauf mit Familie, Arbeit und allen nötigen Haushaltsdingen (wie zu kochen und zu waschen, einzukaufen und aufzuräumen) zu bewältigen versuchte, rutschte die Beschäftigung mit meiner Gesundheit täglich so weit nach hinten, bis für sie keine oder zu wenig Zeit und Kraft übrig war. Und das, obwohl ich meine Arbeiten oft unter Schmerzen und mit eingeschränkten Bewegungen ausführte. Eines Tages ertappte ich mich dabei, wie ich trotz schmerzender Händen noch die Kartoffeln für das nächste Essen vorbereitete. Dazu gehören viele einzelne Arbeitsschritte (Schälen, Schneiden, Topf heben…), die im Moment meiner Erkrankung durchweg alle schmerzhaft für mich waren. Ich tat sie trotzdem und beobachtete mich verwundert dabei. Von meinem behandelnden Rheumatologen wusste ich, dass der entzündliche Prozess und die Schmerzen durch die RA davon kündeten, dass körperliche Zerstörung jetzt in diesem Moment statt fand und trotzdem benutzte ich meinen kranken Körper für zu schwere Tätigkeiten. Ich wurde mir darüber klar, wie widersinnig das war.

Meine Vernunft sagte: „Okay, aber durch die RA und die Medikamente gehst du gerade jetzt immer mehr kaputt. Mach mal erst etwas dagegen. Du putzt dir ja auch die Zähne und lässt sie nicht verkommen, nur weil du noch andere Dinge vorhast – oder ?!“

Meine Einsicht sagte: „Ja, ich weiß ja. Ich müsste mich jetzt eigentlich um meine Gelenke kümmern. Die RA tut mir ja auch weh und schränkt mich ein.“

Meine Fixierung auf mein Bedürfnis sagte: „Alles Nebensache. Erst will ich sein, wie ich es mir wünsche. Dass ich das, was ich sein will, noch nicht bin und das, was ich haben will, noch nicht habe, quält mich mehr als die Erkrankung. Ich habe schon vor der RA zu wenig Zeit und Möglichkeiten für mich gehabt.“

Ich spürte Stress.

Daran lernte ich, dass Zielkonflikte durchgehend innere Anspannung bedeuten.

Deshalb suchte ich nach einer Klärung meiner Situation. Wieder einmal half mir dabei zuerst die genaue Beschreibung, worin mein Problem lag, weiter. So musste mein Zielkonflikt ans Licht der kritischen Betrachtung. Ich machte mir mein Handeln, seine Gründe und seine Folgen besser bewusst und passte es meiner Gesamtsituation entsprechend besser als bisher an: so lange ich noch erkrankt war, gab es beispielsweise Mahlzeiten, die leichter zuzubereiten waren und ich lernte, mehr auf mich Rücksicht zu nehmen und andere um Hilfe zu bitten.

So entdeckte ich, dass ich mich in viel mehr Situationen schonen konnte, als gedacht. Darin lag weder ein Versagen, noch musste ich mich schämen, auf Hilfe angewiesen zu sein.

Mit entzündeten Gelenken ist es unangebracht, schwere Arbeiten auszuführen. Zu den schweren Arbeiten gehört dann auch, einen Apfel oder eine Kartoffel zu zerschneiden, einen Kasten voller Getränke zu heben, eine Blumenvase zu tragen oder einen Schlüssel im Schloss zu drehen (schon gar nicht gegen Widerstand).

Das, was mir zuerst im krassen Gegensatz zwischen meinem Bedürfnis, meine alltäglichen Erledigungen mit Familie, Arbeit und Haushalt und meiner gesundheitlichen Situation aufgefallen war, fiel mir nun auch in Situationen auf, die ich als gesunder Mensch vor der RA erlebt hatte: ich hatte mich selbst hintenan gestellt und mich durch Arbeiten überlastet, für die ich nicht ausreichend trainiert war. Teilweise auch deshalb, weil mich selbst pfleglich zu behandeln (wie eine gesunde Lebensweise mit Sport, Ernährung und ausreichend Schlaf) gar nicht wirklich zu meinem Wissen über meine Bedürfnisse und  meiner Gewohnheit gehört hatte.

Ich hatte mich mehr über meine Leistung für andere definiert und damit so auf Trab gehalten, dass mein eigenes Leben überwiegend Stress und Verschleiß für mich selbst bedeutete. So hatte ich meine Gesundheit so weit hintenan gestellt, bis sie zuerst eine lange Zeit tagtäglich hinten herunter gefallen war, bevor ich ernsthaft daran erkrankte.

Ich hatte versucht, Erwartungen zu erfüllen, die andere an mich hatten oder von denen ich das zumindest glaubte. Mit der Zeit hinterfragte ich diese Erwartungen und änderte mein Leben dahingehend.

Erst viele Jahre nach meiner Ausheilung von rheumatoider Arthritis fand ich The Work durch ein Video mit Vera F. Birkenbihl und probierte The Work daraufhin selbst mit Gewinn aus.

Mit Byron Katies „The Work“ lassen sich hartnäckigere Fixierungen auf feste Überzeugungen durch negative Glaubenssätze, in denen man unrealistische Ansprüche wie: „ich sollte/müsste“ oder „er/sie sollte/n oder müsste/n“ entdecken kann, lösen.

Katie stellt vier (Haupt-)Fragen zu einer ganz konkreten einzelnen Überzeugung, mit der andauernder Kummer und damit auch Stress und schädigende Anspannung verbunden sind. Ob wir eine solche eigene Überzeugung mit unserem Verstand als mehr oder weniger vernünftig oder auch für zu speziell auf nur einen Punkt gerichtet ansehen, ist dabei egal. Katie ermuntert dazu, kleinlich zu sein und ins Detail zu gehen.

Eines haben alle diese negativen Glaubenssätze gemeinsam: Wir können uns nicht von ihnen befreien, so lange wir davon ausgehen, dass sie stimmen. Katies Fragen helfen dabei, diese subjektive Wahrheit zu überprüfen und selbstständig Schmerz und psychisches Leid zu beseitigen, mit denen wir uns das Leben unnötig schwer machten.

Denn da wir alle über eine subjektive Sichtweise verfügen, durch die unsere Ansicht auf alles entsteht, kann sich auch immer mal wieder auch ein unglücklich machender, hinderlicher, kränkender ängstigender Überzeugungs-Satz in uns festsetzen.

Wir können uns im Leben nicht entgehen.

Aber wir können uns selbst besser kennen lernen.

Wir können uns über Leid und Stress als wichtige Hinweis-Funktionen, als körperlich-seelisch-geistige Warnsignale bewusst werden und das beseitigen, was keinem guten und gesunden Zweck dient oder was lebensuntauglich ist. Es geht dabei nicht um den Versuch, unsere Subjektivität in Bausch und Bogen für falsch und gefährlich zu erklären, denn aus ihr ergeben sich unsere Handlungsfähigkeit und unser Selbstwert. Dazu erweiterte ich Katies dritte Frage etwas: Welche Berechtigung, welche gute Funktion hat mein Stress?; Was nützt er mir jetzt ganz konkret und praktisch?; Machte er mich vielleicht auf etwas aufmerksam, das ich vorher glatt übersehen hatte? Sorgt er dafür, dass ich in brenzligen Situationen meinen Standpunkt verteidige, anstatt mich zurück zu ziehen? Oder habe ich mich mit einer Überzeugung in eine Ecke manövriert, aus der ich nicht mehr herauskomme, im eigenen Leid gefangen stehenbleibe, auf der Stelle trete?

Niemand muss langfristig an schlechten Erlebnissen und ungünstigen Tatsachen leiden. Tut man es doch, liegt es nicht am anderen Umstand, sondern allein an einem selbst, was den Vorteil hat, dass man es ändern kann.

Für mich selbst war das Schlechte und mein Leid daran viele – zu viele – Jahre untrennbar miteinander verbunden. Ich nahm den Zusammenhang von: „ich habe Schlechtes erlebt und deshalb ist es natürlich und unumgänglich, dass ich nun deshalb leiden muss“, als zwingend an. Ich befand mich im Irrtum.

Leid ist keine Pflichtveranstaltung.

Wir können uns damit helfen, dass wir unsere Glaubenssätze (von dem, was wir haben oder sein sollten oder auch wie andere Menschen sein sollten) davon, wie eine Lösung unseres Kummers und mehr persönliche Freiheit zu erreichen wäre, als einzelne Sätze formulieren und uns Katies vier Fragen dazu stellen.

Beim Ausprobieren von The Work erfuhr ich am eigenen Beispiel, dass der Satz, mit dem man arbeiten möchte, richtig formuliert sein muss, als der eine oder andere meiner Versuche ins Leere ging. Es ist wichtig, in solchen Momenten nicht aufzugeben. Dranbleiben lohnt sich. Beschäftigt man sich gedanklich mit seiner Überzeugung und seinem Kummer, ergibt sich der richtige und meist schmerzhafte Satz früher oder später und der Knoten, dem man bisher nicht beikam, kann sich mit The Work lösen. Und das in vergleichsweise enorm kurzer Zeit gemessen an dem Zeitraum, während dessen man an seiner Überzeugung gelitten hat. Verschiedene einzelne negative Überzeugungen werden einzeln betrachtet und hinterfragt. So werden sie als Behauptungen deutlich, die eingehender betrachtet keinen Bestand mehr haben.

In den folgenden zwei Beispielen habe ich die vier Fragen von Katie (kursiv) auf zwei meiner damaligen negativen Überzeugungs-Sätze angewendet. Katies Fragen sind auch auf dem Arbeitsblatt „Untersuche eine Überzeugung“ zu The Work zu finden und entstammen ihrem Buch: „Lieben was ist“:

In meiner Überzeugung: „Ich habe schon vor der RA zu wenig Zeit und Möglichkeiten für mich gehabt.“ fand ich meinen ersten Leid-Satz: „Ich müsste mehr Zeit und Möglichkeiten für mich haben.“ Mein Zielkonflikt (und damit stetige Anspannung) bestand dabei darin, dass ich meinen Alltag mit Arbeit, Haushalt und Familie als grundsätzlich unabänderlich hinderlich für meine eigene Entwicklung betrachtete.

Die erste Frage von Byron Katie gilt der subjektiven Wahrheit. Sie lautet: „Ist das wahr?“ Ich hätte sie damals ganz klar mit „Ja“ beantwortet, denn das hätte meiner Überzeugung am besten entsprochen.

Die zweite Frage bezieht sich auf die Überprüfung der Überzeugung: „Kannst du mit absoluter Sicherheit wissen, dass das wahr ist?“ Hier wird klar, dass sich die subjektive und die objektivere Wahrheit unterscheiden. Also wäre meine Antwort „Nein“ gewesen, denn tatsächlich hatte ich ausreichend Zeit und Möglichkeiten.

Auf die dritte Frage: „Wie reagierst du, was passiert, wenn du diesen Gedanken (den Leid-Satz, L.R.) glaubst?“ lautete meine Antwort: „Ich bin traurig und sehe keine Chancen.“

Die vierte Frage lautet: „Wer wärst du ohne den Gedanken?“ Meine Antwort darauf war: „Ich wäre ein froherer Mensch, denn ich würde meine Zeit, meine Möglichkeiten und Chancen wahrnehmen.“

Nach diesen vier Fragen lässt sich der Satz nun umkehren und man überlegt, ob an dem neuen objektiveren Satz etwas Wahres zu finden ist.

Mein umgekehrter Satz sah dann so aus: „Ich habe genügend Zeit und Möglichkeiten.“ Bloße Worte einfach umzudrehen ist einfach. Aber allein daraus entsteht noch lange keine Wahrheit. Mit der Umkehrung meiner Überzeugung probierte ich eine Änderung meiner Sichtweise, einen Perspektivenwechsel aus. Ich überlege mir dabei, ob tatsächlich Zeit und Möglichkeiten vorhanden gewesen waren, die ich nicht genutzt hatte. Deshalb war dieser objektivere Satz für mich tatsächlich zutreffend.

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“Unser Kopf ist rund, damit das Denken die Richtung wechseln kann.”

Francis-Marie Martinez Picabia

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Bittere Kümmernisse und Bedrückungen können enden und es ergibt sich Handlungsspielraum, sich um sich selbst besser zu kümmern.

Meine zweite negative Überzeugung lautete:

„Ich sollte bei meinem HeilÜben besser/schneller/erfolgreicher sein.“

Erste Frage: „Ist das wahr?“

Meine Antwort: „Ja, das fühlt sich für mich wahr an.“

Zweite Frage: „Kannst du mit absoluter Sicherheit wissen, dass das wahr ist?“

Meine Antwort: „Nein.”

Dritte Frage: „Wie reagierst du, was passiert, wenn du diesen Gedanken (die negative Überzeugung, L.R.) glaubst?“

Meine Antwort: „Ich bin niedergeschlagen und habe wenig Antrieb, wenig Hoffnung.“

Vierte Frage: „Wer wärst du ohne den Gedanken?“

Meine Antwort: „Ich wäre ein Mensch mit mehr Mut, mehr Energie und mehr Selbstvertrauen durch das, was ich schon erreicht habe.“

Nun kehre ich den negativen Glaubenssatz/die negative Überzeugung um in: „Ich bin gut und erfolgreich. In und mit meinem HeilÜben.“

The Work lässt sich natürlich auch an jedem anderen negativen Überzeugungs-Satz wie beispielsweise: „Das verdiene ich nicht.“; „Das schaffe ich nicht, weil ich zu dumm bin.“; „Ich sollte zuerst dieses oder jenes erreichen, bevor ich mich um meine Gesundheit kümmern kann“ anwenden. Unzufriedenheit mit einem bestehenden Zustand und der innige Wunsch nach Verbesserung sind richtig eingesetzt ein starker Motor, der uns antreibt, unsere Probleme, wie beispielsweise Zielkonflikte in unserem Leben zu finden und zu klären und aus unseren Kümmernissen, Ängsten und Sorgen auszusteigen. Das ist eine gute Möglichkeit, unser Anspannungsniveau zu senken. Damit entlastete ich meine Gelenke.

Nächster Artikel: Fallen in der zwischenmenschlichen Kommunikation

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Alles Gute!

Laureen

HeilÜben-Begründer, Coach und Trainer

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Quellen:

1 Byron, Kathleen Mitchell, Lieben was ist (Loving What Is), arkana 2002

2 Vera F. Birkenbihl und Byron Katies The Work, Wieviel Ärger braucht der Mensch? Vera F. Birkenbihl “workt” mit Moritz Boerner über ihr berufliches und privates Umfeld.

3 Arbeitsblatt

Die Bilder dieses Artikels stammen von Andrea Piacquadio, Alex MartinLuis Quintero und PhotoMIX Ltd. von pexels.com

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