HÜ! Level 1 Einleitung zu Teil 1

Unser Gehirn formt zu allem, was uns begegnet, einfache Abbilder* von unseren körperlichen Empfindungen über unsere Sinne (hören, riechen, sehen usw.) – auch ohne unser bewusstes Zutun.

Diese Abbilder spiegeln unsere Sinnesempfindungen von Farben, Gerüchen, Klängen, Materialbeschaffenheiten oder Körperbewegungen und -haltungen sowie unserer Lage/Orientierung im Raum (als dies oder jenes passierte, stand ich rechts vom Sofa am Fenster und meine Tante saß mir gegenüber, hinter mir schlief die Katze auf ihrem Kissen) wider.

Ein solches Abbild wird als Teil unserer Wahrnehmungen durch vielfältige Links (Assoziationen) sowohl mit anderen Sinnesempfindungen als auch mit deren (Be-)Wertungen in Form von Emotionen und Gefühlen und anhand von Vorerfahrungen verbunden. So trägt ein einzelnes Abbild zu einem komplexen Eindruck bei, der sich über andere an ihn geknüpfte Eindrücke bzw. Assoziationen in unsere Erinnerung einfügt.

Das bedeutet, dass all diese Abbilder und deren Verbindungen untereinander in unserem Gehirn und sogar in unserem so genannten Zweiten Gehirn, unserem Darm abgespeichert sind bzw. werden, gleich einem riesigen inneren Archiv.

Ganz egal, wie bewusst wir uns gerade über unsere inneren Abbilder sind, beeinflussen sie doch immer unsere absichtsvollen Entscheidungen und Handlungen sowie alle spontanen Reaktionen.

Ganz abstrakt wissen wir: in uns funktioniert all das neuronal, biochemisch und psychosomatisch.

Wie können wir nun all das, was uns sowieso zu Verfügung steht, besser kennen lernen, um mehr aus uns zu machen, um glücklicher und entspannter zu leben?

Diese Frage war für mich während meiner Erkrankung an rheumatoider Arthritis noch wichtiger als meine Heilung und am Ende meiner Leidensgeschichte hat sich meine Ausheilung von RA tatsächlich als Begleiterscheinung eines entspannteren und glücklicheren Lebens erwiesen. Dabei lernte ich auch mehr über den Einfluss unserer bildhaften Vorstellung. 

Sie besteht aus unseren körperlichen Empfindungen, unseren Wahrnehmungen und deren (Be-)Wertung in Form von Emotionen, Gefühlen und Vorerfahrungen, die in einer solchen Geschwindigkeit hintereinander ablaufen, dass man sie durchaus wie eins erleben kann. Das an sich ist noch kein Problem. Fehlende Unterscheidung führt allerdings dazu, dass man sie auch für eines hält. Das ist dann ein Problem, denn dann werden sie zu einem Wahrnehmungsbrei und wir sind uns nicht sicher: Was setzt mich unter Druck? Was quält oder ängstigt mich, was vermisse ich eigentlich, warum bin ich nicht erfolgreicher, warum sind mir bestimmte Reaktionen meines Körpers fremd und warum habe ich keinen besseren Zugang zu mir selbst und anderen?

Während ich an rheumatoider Arthritis erkrankt war, konnte ich mich nur eingeschränkt und zumeist unter Schmerzen bewegen. Ich lebte mit meinem Wahrnehmungsbrei, der Elemente (beispielsweise Emotionen) oder Zusammenhänge (beispielsweise die Zuordnung unserer Gefühle und Emotionen zu meinen körperlichen Empfindungen und Reaktionen) enthielt, mit denen ich mich schlecht bis gar nicht auskannte und orientieren konnte. Ich bekam so lange nicht heraus, woher meine Schmerzen und Entzündungen rührten, bis ich damit begann, die Teile meines Wahrnehmungsbreis, die ich langsam auch als solche begriff, bewusst besser kennen zu lernen und miteinander in Zusammenhang zu bringen.

Heute kann ich auf genau demselben Wege in meinem ganz normalen Alltag mehr Verständnis für mich selbst erreichen und dadurch schädigende, überlastende Anspannung in mir rechtzeitig verhindern.

Wir unterscheiden beim HeilÜben also:

→ unsere einzelnen körperlichen Empfindungen/unsere Sinnesempfindungen z.B. was wir über unseren visuellen Kanal empfinden: (etwas ist beispielsweise) blau

→ unsere Wahrnehmungen, die komplexer sind als eine einzelne Sinnesempfindung, weil sie sich aus vielen verschiedenen körperlichen Empfindungen von innen, aus unserem Körperinneren, und von außen, aus unserer Umwelt, die wir tasten, sehen, hören, schmecken und riechen und auch räumlich erfassen können, zusammensetzen: Das ist ein kühles, frisches, glänzendes Blau. Es wirkt flächig und glatt auf mich, aber ohne besondere Tiefe.

→ unsere (Be-)Wertungen unserer Wahrnehmungen

  • in Form von Emotionen und Gefühlen: Ich mag dieses Blau. Ich fühle mich damit ausgeglichen und habe gute Laune.

……….und anhand von

  • Vorerfahrungen: Als Wandfarbe ist es zu intensiv gewesen, aber die Vorhänge von Tante Helga sehen in diesem Blau gut aus und gefallen auch meiner Frau.

und machen uns die Zusammenhänge der einzelnen Punkte anhand ihrer Reihenfolge bewusst.

Dazu betrachten wir die Elemente unserer körperlichen Empfindung, unserer Wahrnehmung und unserer Bewertung beispielhaft einmal einzeln, um sie nachher auch bewusst und absichtlich wieder zusammenfügen zu können.

So fallen uns Möglichkeiten zur Selbsterklärung und Selbsthilfe in unserem Alltag schneller auf und wir können sie besser nutzen.

Wir sehen uns an, welche Fähigkeiten (im Sinne von Anlagen) wir im einzelnen besitzen und wie wir bisher mit ihnen umgegangen sind und wie wir aus ihnen unsere praktisch einsetzbaren Fertigkeiten entwickelten, indem wir diese mal mehr oder weniger gut trainierten. Wir erfahren mehr darüber, wie wir unser bisheriges Leben geführt haben und finden zugleich bessere und mehr Handlungsmöglichkeiten.

Beispielsweise können wir Missempfindungen wie Erwartungsdruck oder Angst bewusst und absichtlich durch Emotionen und Gefühle oder durch bildhafte Vorstellungen oder durch bewusste Konzentration oder durch gezielte Übungen für Körperhaltung und –bewegung oder durch Kombinationen daraus senken.

Unsere Wahrnehmungen und Wertungen werden in jeweils zu ihnen passenden Situationen blitzschnell hervorgeholt (zumeist unbewusst und automatisch), damit wir möglichst unbeschadet leben bzw. überleben zu können. Sie beeinflussen unsere unmittelbaren Reaktionen und die Bewertung dessen, was uns begegnet, selbst dann, wenn sie uns in durchaus machbaren Dingen bremsen und behindern. Und das oft auch so, dass wir sie überhaupt nicht bemerken. Stellen Sie sich dazu beispielhaft die Frage, ob Sie erfolgreich aus dem Stand mit beiden Beinen zugleich auf eine Fußbank springen könnten, wenn sie dabei ein deutliches Bild davon vor Augen haben, wie Sie sich dabei das Schienbein schmerzhaft stoßen und das selbst dann, wenn der Sprung an sich kein Problem darstellen würde. Im Alltagstrubel bleiben solche inneren Bilder (z.B.: Kante auf Schienbein) allerdings zum größten Teil unbemerkt, denn bewusstes Nachdenken darüber erfolgt zumeist in Worten.

Wie ganz unbemerkt bestimmte sehr intensive Bilder in uns entstanden sind und wie sehr sie uns beeindrucken können, erleben wir deutlich, wenn wir z.B. einen Albtraum haben, der uns meist in mehr bildhafter Sprache von Dingen erzählt, die wir noch nicht in ausreichendem Maße bewältigt haben. Dabei beinhalten manche Träume mehr konkrete Bilder (z.B. der Nachbarsjunge hat mir seinen Fußball an den Kopf geworfen), andere wiederum mehr abstrakte Bilder, die als Gleichnisse für unsere Empfindungen stehen (hinter mir her rennt ein schreckliches Monster). Und erst später wird mir klar: genau so empfinde ich den Schrecken vor meinem Chef, dem Nachbarshund, meiner Schwiegermutter. Nach dem Schrecken, der nur natürlich ist, können wir uns darüber bewusst werden, welche Fertigkeiten wir bewusst oder unbewusst beim Formen bildhafter Vorstellungen haben, indem wir uns nach dem Traum genau vorstellen, wie es sein wird, vor dem Schrecken im Albtraum nicht mehr in wilder Hast davon zu laufen, sondern uns umzudrehen und ihm furchtlos ins Auge zu blicken. Diese Strategie lässt sich auch schon von Fünfjährigen erfolgreich mitten im Albtraum anwenden. Der Schrecken wird kleiner und handzahm, dieser Albtraum wiederholt sich nicht mehr.

Je weniger wir davon wissen, wie innere Bilder in uns entstehen, nach denen wir uns automatisch ausrichten, desto mehr hängen wir mehr an unseren eigenen unbewussten Fäden. Und das mehr als es nötig wäre. Auch wenn unser Unbewusstes den weitaus größeren Anteil an der Entstehung innerer Bilder haben muss, weil wir es nicht schaffen, permanent über alles im Detail nachzudenken, so können wir doch lernen, bewusster als bisher einzugreifen. Es ist immer wichtig, eine Idee von den eigenen Fähigkeiten zu haben, damit man seine Fertigkeiten dahin gehend trainieren kann. Das verschafft uns die Chance, eine bessere Kontrolle über die Bilder, die uns so bestimmen, zu erreichen. Wir können lernen, innere Bilder absichtlich und bewusst selbst zu formen. Ebenso können wir jene, die uns kränken, ängstigen, Glück und Erfolg behindern, auch noch im Nachhinein zum Guten zu verändern.

Unsere inneren Bilder begleiten uns in allen Aspekten unseres Lebens und haben so auch einen wesentlichen Anteil daran, wie wir neue Erlebnisse und Eindrücke bewerten. Dabei streben wir automatisch nach Harmonie, nach Passung unserer Eindrücke zueinander und zu den Eindrücken anderer Menschen. Je besser uns das gelingt, haben wir das Gefühl, uns und unsere Welt erkennen und uns rational erklären können. Dadurch entstehen gute Gefühle von Orientierung, Sicherheit und Stabilität in uns. Und wir brauchen diese Gefühle, um uns als selbst wirksam einschätzen zu können. Könnten wir uns nicht ausreichend selbst helfen, stünde unsere Alltagsbewältigung auf dem Spiel. Die Auseinandersetzung mit Dingen, die an uns selbst, unseren einmal gewonnenen Erkenntnissen und Meinungen rütteln oder ihnen entgegenlaufen bzw. sie in Frage stellen, fällt uns dann schwer, wenn wir dabei Unsicherheit fühlen.

Es ist eine Frage des Überlebens, so gut wie möglich für die eigene Sicherheit zu sorgen.

Ebenso ist es eine Frage des Überlebens, sich mit neuem und ungewohntem auseinandersetzen zu können.

Die einen empfinden diese Fragen als sich ausschließend und die anderen als sich natürlich auseinander ergebend.

Da wir uns sowieso ständig steuern, egal ob bewusst (der kleinere Anteil) oder unbewusst (der weit größere Anteil) richten wir uns in unserem alltäglichen Leben im Guten wie im Schlechten auch körperlich nach unseren Gedanken, Vorstellungen, Emotionen, unseren Körperhaltungen und -bewegungen aus. Es ist uns möglich, sie absichtlich und bewusst einzusetzen und zu verbessern. Und das auch, indem wir dazu selbst gewählte und selbst geformte Vorstellungsbilder einsetzen, denn auch unsere Gedanken, unsere bewussten Vorstellungen von Gesundheit werden mehr und mehr deutlich fühlbar zu unserer körperlichen Realität. Konsequent eingesetzt und mit anderen Fertigkeiten kombiniert, setzen sie sich durch.

Erstrebenswertes können wir absichtlich durch ein besonders motivierendes Vorstellungsbild symbolisieren, das uns im Alltag an unsere Vorhaben erinnert und uns auch in schweren Zeiten hilft.

Machen wir uns nun absichtlich ein genaueres, besseres, positiveres Bild von uns selbst und unseren Zielen, kann das durchaus ungünstigen Überzeugungen, die wir – bewusst oder unbewusst – von uns selbst haben, entgegenstehen und sich deshalb zuerst auch ungewohnt und sogar unrealistisch anfühlen.

Jede freudvolle Betätigung, jede Bestätigung und das Gefühl, Sinnvolles durch uns selbst zu bewirken, hebt unsere Selbstbewertung in den positiven und wohltuend stärkenden Bereich und erhöht damit unsere Leistungsfähigkeit. Das bedeutet gute Energie und Entspannung.

Eine Gedächtnistechnik zu erlernen ist eine solche uns selbst stärkende Kompetenz. Mit ihr fördern wir unsere Kreativität (innere Bilder absichtlich und bewusst zu formen und auch zu ändern), unsere Merkfertigkeiten und unterstützen so die Übernahme von Gelerntem in die Gewohnheit. So können wir uns auch die HeilÜbungen unter der Dusche, beim Einkaufen, beim Sport, beim Kochen usw. ins Gedächtnis rufen. Je mehr Übung wir darin erlangen, umso leichter und besser gelingt uns das. Aus den genannten Gründen habe ich einige grundlegende, allgemeine Merktechnik-Elemente in die HeilÜbungen aufgenommen.

Unsere inneren Bilder von uns selbst, die mit unseren Emotionen, Gefühlen, Körperhaltungen- und bewegungen, unseren Überzeugungen von uns und der Welt um uns herum verbunden sind, begleiten uns und haben massiven Einfluss darauf, wie wir uns einschätzen. Können wir absichtlich und bewusst mehr gute, förderliche und kraftvolle innere Bilder von uns selbst formen, wirkt sich das auf unsere Betrachtungsweise im positiven Sinne aus. Die Merktechniken können eine starke Hilfe dabei sein, belastende innere Überzeugungen, die uns mit ihrem manchmal sogar jahrelang angestiegenem Gewicht belasten und einschränken, statt uns zu befördern, durch neuere, ermutigende und hilfreiche innere Bilder abzulösen. Belastende innere Überzeugungen sind zum Teil mit bestimmten einzelnen, einschneidenden Erlebnissen verbunden und zum Teil schleichend zu einem üblen Gesamtpaket gewachsen, das nun viele verschiedene Ursachen hat. Manchmal ist es zu undurchsichtig, diese vielen Ursachen einzeln herauszufinden. Besonders, wenn man sich gar nicht mehr an alle erinnern kann. Hier helfen gute innere Bilder, indem sie Vergleichsmöglichkeiten bieten (Was fühlt sich einfach besser an? Womit kann ich mehr aus mir und meinem Leben machen?) und Möglichkeiten zur Veränderung, zum Umdenken. Sie begleiten uns auch wenn wir uns durch Schwierigkeiten kämpfen. Auf diese Weise denken wir in unserem Alltag öfter und intensiver als bisher an unsere Vorhaben und richten uns danach aus. Wir lenken unsere Aufmerksamkeit auf das, was wir sein und erreichen wollen. So wie ich während meiner Erkrankung an RA von der gedanklichen Ausrichtung an die Krankheit zu der gedanklichen Ausrichtung auf Gesundheit wechselte, denn unsere Gedanken sind unmittelbar und untrennbar mit unserer körperlichen Realität verbunden. Sie rufen unmittelbar Impulse zur Bewegung, zu Spannung, Entspannung und auch zu überlastender Anspannung hervor. Ein Missstand, stete Ängste und Sorgen, eine Erkrankung haben zunächst oft mehr Raum im Denken und Empfinden als unsere Vorstellung von dem, wie wir sein und leben wollen. Entsprechende Signale erhält unser Körper von unseren Vorstellungen, Gedanken, Emotionen, von unseren körperlichen Empfindungen, unserer Körperhaltung und Bewegung. Solche Signale gilt es zu ändern. Wir üben uns darin, allseitig mehr und stärkendere, ermutigendere Signale an unseren Körper senden. Egal, wie viel das anfangs ausmacht und egal wie klein sich unsere ersten Schritte verglichen mit unseren Zielen ausnehmen, weil wir in der Hinsicht noch nicht viel „Guthaben auf unserem Konto“ haben, so kommt mit jedem Tag mehr dazu. Jede unserer Bemühungen zählen, immer wieder, wieder und wieder. Sie summieren sich.

Im folgenden Kapitel schauen wir uns dazu einige unserer Ziele und dabei auch angestrebte Fertigkeiten an. Wir formen zu ihnen besonders motivierende Vorstellungsbilder und verbinden sie absichtlich mit mehr Wohlgefühl, mit entspannterer Körperbewegung und -haltung, mit unseren körperlichen Sinnesempfindungen (beispielsweise dem Tastsinn und unserer räumlichen Wahrnehmung), unseren Gefühlen und Emotionen, mit mehr Entspannung.

Für jede unserer mentalen Fähigkeiten legen wir ein passendes Bild fest, das diese Fähigkeit für uns am besten repräsentiert und in das wir uns am besten hineindenken können. Mit einer Merktechnik speichern wir sie in unserem Gedächtnis in einer festgelegten Reihenfolge ab. So können wir uns auch unter Stress und Ablenkung immer an sie erinnern und uns in allen Alltagssituationen unmittelbar darin üben, wie wir uns gesünder bewegen und aus starren Haltungen schneller wieder herausfinden.

Die Beschäftigung mit Vorstellungsbildern ruft in unserem Gedächtnis spontan auch das auf was wir mit ihnen verbinden – das sind unsere Assoziationen. Wir können uns dabei auf alles einlassen, was uns in den Sinn kommt – genau so, wie es uns in den Sinn kommt (meditativ) oder wir richten unsere Vorstellungen beim HeilÜben bewusst und absichtlich auf ganz bestimmte Inhalte aus (kontemplativ) und orientieren uns damit themenbezogen, entscheiden wir uns für bestimmte Vorstellungsbilder mit ganz bestimmten Verbindungen, die wir klar eingrenzen bzw. begrenzen. Wir haben dabei eine Auswahl, die unseren momentanen Fertigkeiten entspricht. Auch diese lassen sich trainieren und damit stetig erweitern.

Ein Beispiel für die bildhafte Vorstellung: Nehmen wir an, dass ich in einer Übung gebeten werden könnte, mir einen sehr schönen Glasteller bildlich vorzustellen. Ich sehe also diesen Glasteller vor meinem inneren Auge und erinnere mich spontan an meine Kinderzeit. Ein solcher Teller aus dem Erbe von Oma stand bei uns mit Süßigkeiten gefüllt in der Wohnstube. Und schwupps bin ich mit meinen Gedanken beispielsweise bei den Süßigkeiten oder in der Wohnstube aus der Kinderzeit oder bei meiner Oma, oder oder… In solchen Fällen schneller gedanklicher Ausflüge kehre ich zurück zum Training, mache mir den Einstieg in die aktuelle Übung erneut bewusst, sehe den sehr schönen Glasteller in meiner Phantasie und fahre mit dem Training fort. Die Süßigkeiten, die Kinderzeit und die Oma gehören nicht dazu. Das muss mir klar sein.

Dieses waren jetzt angenehme Beispiele aus meiner eigenen Erinnerung. Wir sind jedoch heute durch so viele Einflüsse oft mit unterschwelligen oder offensichtlicheren negativen, bösartigen, hässlichen, kränkenden, ängstigenden, verunsichernden einzelnen Bildern bis ganzen Geschichten daraus aus den Medien und aus direktem zwischenmenschlichen Umgang konfrontiert, dass es eine Kunst an sich ist, damit gelingend umzugehen und sich seine eigenen förderlichen Gesundheits-Bilder zu schaffen bzw. schaffen zu lernen. Je öfter wir das ausprobieren, umso besser klappt es auch. Jeder kann sein bestmögliches für sich tun. Meisterschaft ist hier immer nach oben offen. Es geht dabei nicht um das Haschen nach Idealen oder den Vergleich mit anderen.

Wenn ich eine Übung bewusst verändern möchte, weil sich in der Zwischenzeit neue Erkenntnisse – beispielsweise zu mir selbst – eingestellt haben, reicht es aus, die entsprechende Übung inhaltlich anzupassen und wieder in gewohnter Vorgehensweise zu trainieren, bis sie von allein abläuft.

Zum nächsten Artikel: Darf ich Ihnen vorstellen …

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Quellen/Sources:

Samsonow, Elisabeth von (Hrsg.), Giordano Bruno, Ausgewählt und vorgestellt von Elisabeth von Samsonow; Diederichs Reihe Philosophie Jetzt! 3-424-01275-0

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